Millionenschaden nach Grossbrand in Ziegelei.

Ein Brand hat in einer Gewerbeliegenschaft in Winterthur-Töss in der Nacht auf Mittwoch einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

flu./scf. (sda) NZZ neue Züricher Zeitung:
Kurz vor 3 Uhr 30 ist in einer ehemaligen Ziegeleit im Winterthurer Quartier Dättnau ein Brand ausgebrochen. Nach einer Alarmmeldung ist die Berufsfeuerwehr Winterthur unverzüglich ausgerückt.

Bereits am nächsten morgen wurde Loacker Swiss Recycling AG vor Ort gebeten um die Stahlteile sowie die Fahrzeuge abzuführen und fachgerecht zu entsorgen. Projektleiter Petzer Wurzer war kurz nach Start der Aufräumarbeiten vor Ort und bereits am Nachmittag rollten die ersten Lastwagen.

Zwei Verletzte
Der Brand ereignete sich in einer ehemaligen Ziegelei. Trotz des Grosseinsatzes wurde die gewerblich genutzte Liegenschaft über weite Strecken zerstört, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Eingelagert waren in dem Gebäudekomplex Material von Baufirmen sowie einige wertvolle Oldtimer. Laut Polizei ist dies auch der Grund warum die Schadenssumme mehrere Millionen Franken beträgt. Mehrere hundert Tonnen Stahl dürften noch unter dem Schutt des eingestürzten Fabrik-Areals verschüttet liegen. Mit schwerem Gerät werden die Materialien getrennt und abgeführt.

Ein Anwohner erlitt leichte Verbrennungen, konnte aber ambulant behandelt werden. Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital. Die Feuerwehren hatten die Lage am Morgen unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten aber noch mehrere Stunden an.

Brandursache unklar
Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei untersucht die genaue Brandursache. Die auf verschiedenen Medienportalen geäusserte Vermutung, wonach der Brand durch einen Blitzeinschlag ausgelöst worden sei, kann Polizeisprecherin Carmen Surber auf Anfrage zur Zeit weder bestätigen noch dementieren. „Noch ist unklar, was das Feuer ausgelöst hat.“